Post by Kay MartinenPost by Herbert Albrechtich habe mir vor Jahren einen neuen HiFi-Verstärker gekauft: Aiwa
AMU-120BT. Der tut fast alles, was er soll - mit einer kleinen
Ausnahme: Der USB-Eingang streikt oft.
Hast du das mal Mechanisch/Elektronisch untersuchen lassen. Da ich hohe
Steckhäufigkeit vermute könnte es schlicht ein Kontaktproblem der USB-
Buchse sein.
Nein. Ein mechanisches Problem würde ich ausschließen, meine Verwendung
besteht darin, dass ich eine größere Zahl von Dateien auf den Stick
kopiere und diese nach und nach abhöre. Bis ich mit einem Dateisatz
durch bin, dauert es oft mehrere Monate und erst danach wird der Stick
abgezogen und mit neuen Dateien beschrieben.
Post by Kay MartinenPost by Herbert AlbrechtIn der Doku von AIWA steht nur, ich darf nur F16 und F32 mit max. 128
GB verwenden.
FAT16 und FAT32 ist wohl gemeint.
Pardon - Tippfehler. Es steht tatsächlich FAT 16 und FAT 32 da.
Post by Kay MartinenPost by Herbert AlbrechtDas passt für mich eigentlich, aber alle vorhandenen USB-Sticks wurden
vom Gerät abgewiesen.
Ein ähnliches Problem hatte ich neulich mit einer 500 GB Platte an
meinem SAT-Receiver.
Post by Herbert AlbrechtWenn ich andere verwenden wollte, müsste ich die mit Linux
formatieren, mit dem Windows-Format ginge es nicht.
So sagte jedenfalls der Supporter.
Post by Kay MartinenEs geht vermutlich nicht mit dem GUI-Dialog von Windows. Es könnte aber
in einer Eingabe-aufforderung mit passenden Parametern des FORMAT
Befehls gehen. Welche das sein könnten sollte dir ein
Gute Idee zumal ich dazu nicht erst eine VM installieren muss und
gucken, ob ich damit an den USB-Ausgang komme - das kommt mir bei meinen
aktuellen Zeitproblemen entgegen.
So erinnere ich es auch, aber nein: Jetzt muss ich FORMAT /? eintippen.
Post by Kay Martinenmitteilen. ( gibt es eine /FS Option?)
Ja. Und vieles anderes:
******
C:\Users\...>FORMAT/?
Formatiert einen Datenträger für die Verwendung unter Windows.
FORMAT Volume [/FS:Dateisystem] [/V:Bezeichnung] [/Q] [/L[:Status]]
[/A:Größe] [/C] [/I:Status] [/X] [/P:Schritte] [/S:Status]
FORMAT Volume [/V:Bezeichnung] [/Q] [/F:Größe] [/P:Schritte]
FORMAT Volume [/V:Bezeichnung] [/Q] [/T:Spuren /N:Sektoren] [/P:Schritte]
FORMAT Volume [/V:Bezeichnung] [/Q] [/P:Schritte]
FORMAT volume [/Q]
volume Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem
Doppelpunkt),
den Bereitstellungspunkt oder den Volumenamen an.
/FS:filesystem Gibt den Typ des Dateisystems an (FAT, FAT32, exFAT,
NTFS, UDF oder ReFS).
/V:Bezeichnung Gibt die zuzuweisende Volumebezeichnung an.
/Q Führt eine Formatierung mit Schnellformatierung durch.
Hiermit wird /P außer Kraft gesetzt.
/C Nur NTFS: Auf dem neuen Volume erstellte Dateien werden
standardmäßig komprimiert.
/X Erzwingt das Aufheben der Bereitstellung des Volumes,
falls erforderlich. Alle zu dem Volume geöffneten Bezüge
werden ungültig.
/R:revision Nur UDF: Erzwingt UDF-Versionsformat
(1.02, 1.50, 2.00, 2.01, 2.50). Standard
-revision ist 2.01.
/D Nur UDF 2.50: Metadaten werden dupliziert.
/L[:Status] Nur NTFS: Überschreibt die Standardgröße des
Dateidatensatzes.
Ein nicht mehrstufiges Volume wird normalerweise mit
kleineren
Dateidatensätzen und ein mehrstufiges Volume mit
größeren Dateidatensätzen formatiert. /L und
/L:enable erzwingen die Formatierung mit
größeren Dateidatensätzen, und /L:disable erzwingt
die Formatierung mit
kleineren Dateidatensätzen.
/A:Größe Überschreibt die Standardgröße von
Zuordnungseinheiten. Für den allgemeinen Gebrauch werden dringend
Standardeinstellungen
empfohlen.
ReFS unterstützt 4096, 64 KB.
NTFS unterstützt 512, 1024, 2048, 4096, 8192, 16 KB,
32 KB, 64 KB,
128 KB, 256 KB, 512 KB, 1 MB, 2 MB.
FAT unterstützt 512, 1024, 2048, 4096, 8192, 16 KB,
32 KB, 64 KB,
(128 KB, 256 KB für Sektorgrößen > 512 Bytes).
FAT32 unterstützt 512, 1024, 2048, 4096, 8192, 16 KB,
32 KB, 64 KB,
(128 KB, 256 KB für Sektorgrößen > 512 Bytes).
exFAT unterstützt 512, 1024, 2048, 4096, 8192, 16 KB,
32 KB, 64 KB,
128 KB, 256 KB, 512 KB, 1 MB, 2 MB, 4 MB, 8 MB, 16
MB, 32 MB.
Beachten Sie, dass für die Dateisysteme FAT und FAT32
folgende
Einschränkungen für die Anzahl der Cluster auf einem
Volume gelten:
FAT: Anzahl der Cluster <= 65526
FAT32: 65526 < Anzahl der Cluster < 4177918
Die Verarbeitung durch den Format-Befehl wird sofort
beendet, wenn die oben
genannten Bedingungen mit der angegebenen Clustergröße
nicht eingehalten werden können.
Die NTFS-Komprimierung wird für Zuordnungseinheitsgrößen
über 4096 nicht unterstützt.
/F:Größe Gibt die Größe der zu formatierenden Diskette an (1,44)
/T:Spuren Formatiert jede Seite mit der angegebenen Anzahl an
Spuren.
/N:Sektoren Formatiert jede Spur mit der angegebenen Anzahl an
Sektoren.
/P:count Überschreiben Sie das Volume "so viele" Male mithilfe
einer anderen
willkürlichen Zahl, und schreiben Sie dann Nullen in
jeden Sektor.
Wenn "count" Null ist, wird für jeden Sektor in de
Volume einfach eine Null eingetragen. Diese Option
wird ignoriert, wenn /Q angegeben wird.
/S:state Gibt die Unterstützung für kurze Dateinamen
an ("enable" oder "disable").
Kurznamen sind standardmäßig deaktiviert
/TXF:Status Gibt an, ob txf aktiviert/deaktiviert werden soll
(enable, disable).
TxF ist standardmäßig aktiviert.
/I:state Nur ReFS: Gibt an, ob auf dem neuen Volume Integrität
aktiviert ist. "state" ist entweder auf "enable" oder
"disable" festgelegt. Integrität ist im Speicher
aktiviert,
der standardmäßig die Datenredundanz unterstützt.
/DAX[:state] Nur NTFS: Aktivieren Sie den
Direktzugriffsspeichermodus (DAX) für dieses
Volume. Im DAX-Modus wird über den Speicherbus auf
das Volume
zugegriffen, wodurch sich die E/A-Leistung erhöht.
Ein Volume kann nur mit dem DAX-Modus formatiert werden,
wenn die Hardware DAX-fähig ist.
Der Status kann "enable" oder "disable" sein. /DAX wird
als /DAX:enable angesehen.
/LogSize[:Größe] Nur NTFS: Gibt die Größe der NTFS-Protokolldatei in
Kilobytes an.
Die minimale unterstützte Größe beträgt 2 MB. Wenn
Sie eine Größe
unter 2 MB angeben, erhalten Sie eine Protokolldatei
von 2 MB. "0" gibt
den Standardwert an, der normalerweise von der
Volumegröße abhängig ist.
/NoRepairLogs Nur NTFS: Deaktiviert NTFS-Reparaturprotokolle. Wenn
das Kennzeichen
festgelegt wurde, ist spotfix (d. h. chkdsk /spotfix)
nicht funktionsfähig.
/NoTrim Senden von Trim (Löschbenachrichtigung) während der
Formatierung überspringen.
/DevDrv Nur ReFS: Formatieren Sie das Volume als
Dev-Laufwerk. Ein Dev-Laufwerk oder
ein Entwickler-Volume ist ein Volume, das für die
Leistung von
Entwickler-Szenarien optimiert ist. Ermöglicht
Administratoren die Kontrolle darüber, welche
Mini-Filter an dieses Volume angefügt sind.
/Y Keine Eingabeaufforderung, das Aufheben der
Bereitstellung des Volumes bei Bedarf erzwingen
und eine leere Bezeichnung annehmen, wenn keine
Bezeichnung angegeben ist.
******
Die Doku des AIWA-Gerätes sagt leider nichts dazu, welche Parameter
wichtig sind und wie sie gesetzt werden sollen. Hast du eine Idee?
Herbert